Schule Emmetten

ORS Emmetten-Seelisberg

Der Spiegelmörder

 "Ich muss den Kommissar sprechen", sagte der Mann. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten und seine Alkoholfahne wehte durch die Wachstube. Der diensthabende Polizeibeamte blickte nicht gerade freundlich auf die schwankende Gestalt. "Sie sind betrunken. Und wissen Sie, wie spät es ist? Und Sie wollen um diese Zeit den Herrn Kommissar sprechen? „Jawohl", sagte der Mann. "Den Kommissar. Hauptkommissar. Es ist wichtig." Er hielt sich mühsam an der Barriere fest, die ihn vom Polizeibeamten trennte. "Also hören Sie, Herr Polizist ..."Dieser seufzte und versuchte es auf die freundliche Art. "Ich bin Hauptwachtmeister Winter. Gehen Sie nach Hause und legen Sie sich schlafen. Und kommen Sie morgen wieder. Dann wird der Kommissar Zeit für Sie haben. Abgemacht?“ „Sie verstehen nichts. Verstehen Sie? Rein gar nichts. Ich komme gerade von Zuhause. Und darum muss ich den Herrn Kommissar, Hauptkommissar sprechen." Er liess sich auf die Bank fallen. Oberwachtmeister Winter hatte Mühe, Ruhe zu bewahren. "Also gehen Sie jetzt und machen Sie kein Theater. Das Polizeirevier ist kein Nachtasyl für Betrunkene. Sonst muss ich Sie wirklich in eine Zelle sperren, wo Sie ihren Rausch ausschlafen können. Doch das wird Sie sehr teuer zu stehen bekommen.“ Der Mann versuchte, sich von der Bank zu erheben. „Sie müssen", lallte er. "Sie müssen mich einsperren. Denn in meiner Wohnung liegt eine Leiche."  ...


Wer wissen möchte, wie es weitergeht, hier ist der ganze Text ...

Der Spiegelmörder
von Jérôme
Krimi_ Jérôme.pdf (207.8KB)
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